Höhere Konjunkturerwartungen im November 2016

Höhere Konjunkturerwartungen im November 2016

BAP // Im November dieses Jahres haben sich die konjunkturellen Erwartungen deutscher Finanzexperten erneut erhöht. Mit einem Anstieg des Stimmungsbarometers des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) um 7,6 Punkte gegenüber dem Vormonat weist der Index im November einen Wert von 13,8 Punkten auf. Mehr als erwartet, denn Analysten hatten dem Nachrichtensender „N-TV“ zufolge nur einen Anstieg von 6,9 Punkten vorhergesagt. „Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind zum vierten Mal in Folge gestiegen, begünstigt durch positive Konjunkturzahlen aus den USA und China“, erklärt ZEW-Präsident Achim Wambach. Damit werde das Wirtschaftswachstum in den kommenden sechs Monaten weiter anziehen. Einfluss auf die Konjunkturerwartungen hatte Wambach zufolge die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, da sich die von ihm „ausgehenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten“ in der Umfrage „durchaus bemerkbar“ machten. Nach Angaben des Mannheimer Instituts verbesserten sich im November 2016 auch die Prognosen für die Eurozone. „Der Erwartungsindikator legt um 3,5 Punkte auf 15,8 Punkte zu“, heißt es in der entsprechenden ZEW-Pressemitteilung. Auch im Hinblick auf die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum verzeichnen die ZEW-Forscher ein Plus von 3,5 Punkten auf einen Wert von minus 9,3 Punkten.…
Zeitarbeit zunehmend auch für Arbeitnehmer in Festanstellung attraktiv

Zeitarbeit zunehmend auch für Arbeitnehmer in Festanstellung attraktiv

Personalordner // Die Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Branche trägt einen wichtigen Teil dazu bei, Personen sowohl aus der kurzfristigen als auch aus der langfristigen Arbeitslosigkeit wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Zudem steigt der Anteil derjenigen, die aus einer Festanstellung in die Zeitarbeit wechseln. Nach der aktuellen Markterhebung von Lünendonk waren 68,8 Prozent der Zeitarbeitnehmer vor ihrer Anstellung bei einem Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen ohne Beschäftigung. 53,2 Prozent der Zeitarbeitnehmer in 2015 waren vorher weniger als ein Jahr ohne Anstellung und 15,6 Prozent sogar länger als ein Jahr. Somit dient die Zeitarbeit nicht nur der Reintegration von Langzeitarbeitslosen, sondern vor allem auch der schnellen Wiedereingliederung von Arbeitnehmern in den Arbeitsmarkt. Das zeigt die aktuelle Lünendonk-Studie 2016 „Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland“, die unter www.luenendonk.de verfügbar ist. Die Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Branche dient aber nicht nur zur Reintegration von lang- und kurzfristigen arbeitslosen Personen. Auch für Kandidaten in Festanstellung nimmt die Attraktivität der Zeitarbeitsunternehmen als Arbeitgeber zu. So wechselten durchschnittlich 21,7 Prozent der Zeitarbeitnehmer aus einer Festanstellung in die Zeitarbeit. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 20,8 Prozent.…
Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist stabil

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist stabil

BAP // Die solide Verfassung des deutschen Arbeitsmarktes belegen aktuelle Ergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA): Das IAB-Arbeitsmarktbarometer – eine monatliche Umfrage unter den lokalen Arbeitsagenturen der BA – steht im Oktober bei einem Wert von 103,4 Punkten. Gegenüber dem Vormonat geht der Frühindikator des IAB damit zwar geringfügig um 0,1 Punkte zurück, aber die Vorhersage für die Beschäftigungsentwicklung steigt leicht auf 100,8 Punkte. Folglich erwartet das Institut keine Verschlechterung der Entwicklung. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts gibt. Seine Skala reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung) Punkten. „Die grundsätzlich günstige Arbeitsmarktentwicklung kompensiert noch immer die zusätzlichen Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“. Laut Aussage des Instituts rechnen die Arbeitsagenturen damit, dass die Arbeitslosigkeit zumindest bis Anfang 2017 noch etwas sinken könnte. Dies liege einerseits an der günstigen konjunkturellen Entwicklung. Andererseits steige die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und Integrationskursen. Diese werden während ihrer Teilnahme nicht als arbeitslos gezählt. Die Zeichen bei der Beschäftigungsentwicklung sind ebenfalls positiv: „Es sind weiter deutliche Beschäftigungsgewinne zu erwarten“, stellt Weber fest. Allerdings werde sich die außerordentliche Beschäftigungsdynamik vom Beginn des Jahres nicht in gleicher Stärke fortsetzen. Zu dieser Einschätzung passt, dass im Oktober die Nachfrage nach Arbeitskräften erneut auf Rekordhöhe kletterte, wie „n-tv“ meldet. Der Stellenindex BA-X der BA sei auf den Wert von 223 Punkten gestiegen. Dies seien 2 Punkte mehr als im September und 21 mehr als vor einem Jahr. Die Zahlen beruhen auf den Stellengesuchen der Unternehmen und werden von der BA monatlich ermittelt.…

Der Bergische Personalservice expandiert

Der Bergische Personalservice hat sich seit 2009 als einer der erfolgreichsten Anbieter von Personaldienstleistungen im Bergischen Land etabliert. Auf dieser Basis bauen wir unser Unternehmen weiter aus und bieten unsere Dienstleistungen auch in der unmittelbaren Nachbarschaft an. So werden wir künftig auch in den Regionen Köln, Düsseldorf, Bonn, Solingen und Remscheid Arbeitgeber und Arbeitnehmer unter Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten zusammenbringen.…
Beste Zukunftschancen für Jugendliche in Deutschland

Beste Zukunftschancen für Jugendliche in Deutschland

BAP // Im Auftrag der britischen Regierung hat das Commonwealth-Ministerium in einer breit angelegten Studie die Lebensverhältnisse von jungen Leuten im Alter von 15 bis 29 Jahren auf der ganzen Welt untersucht. Das Ergebnis: „Nirgendwo auf der Welt haben junge Menschen bessere Zukunftschancen als in Deutschland“, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) schreibt. Insgesamt 183 Länder wurden für die britische Studie untersucht. Die Zukunftsperspektiven von jungen Menschen wurden dabei anhand „von 18 Indikatoren analysiert, die fünf übergeordnete Themen abbilden sollen: Jobchancen, Bildung, Gesundheit, politische Beteiligung und Bürgerengagement“, so die FAZ. Deutschland schneidet besonders gut in den Kategorien Beschäftigungschancen, Bildung und politische Beteiligung ab und belegt insgesamt den ersten Platz im Länderranking. Auf den zweiten Platz kommt Dänemark, gefolgt von Australien, der Schweiz und Großbritannien. Auffallend ist, dass unter den zehn bestplatzierten Staaten alleine acht aus Europa sind. Die USA landeten dagegen nur auf Platz 23 und China sogar nur auf dem 118. Rang. Insgesamt sehen die Studienautoren die Situation der Jugend kritisch, denn Deutschland und andere europäische Staaten sind eher die Ausnahme. Dreiviertel der rund 1,8 Milliarden jungen Erwachsenen lebten nämlich in „Ländern, die ihnen nur mittelmäßige oder schlechte Perspektiven für die Zukunft böten“, heißt es in der FAZ. Als eine der größten Bedrohungen macht die britische Untersuchung dabei die häufig schlechten Beschäftigungsaussichten aus, denn laut FAZ ist das „Risiko, arbeitslos zu sein, sei für junge Menschen mindestens doppelt so groß wie für ältere Erwachsene“.…
Beschäftigtenzahl im Verarbeitenden Gewerbe stieg im August 2016

Beschäftigtenzahl im Verarbeitenden Gewerbe stieg im August 2016

BAP // Die Beschäftigtenzahl in Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit mehr als 50 Mitarbeitern lag nach Auswertung vorläufiger Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im August 2016 bei 5,4 Millionen Personen. Damit stieg die Zahl der Erwerbstätigen im dem Wirtschaftszweig im Vergleich zum Vorjahresmonat um 37.000 oder 0,7 Prozent. Wie die Behörde weiter mitteilt, wies das Verarbeitende Gewerbe im August dieses Jahres „den höchsten Beschäftigtenstand seit Januar 2005“ auf. Den stärksten Anstieg in der Mitarbeiterzahl verzeichnete das Statistische Bundesamt in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, der sich jeweils um 1,9 Prozent erhöhte. Auch bei der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln nahm die Beschäftigtenzahl um 1,7 Prozent zu. Deutlich zurückgegangen ist hingegen die Zahl der Erwerbstätigen in der Metallerzeugung und –bearbeitung um 1,6 Prozent. Gleichzeitig nahm die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden im Verarbeitenden Gewerbe im August dieses Jahres zu. Gegenüber Juli 2016 wurden 1,3 Prozent oder 671 Stunden mehr gearbeitet. Das Statistische Bundesamt verweist jedoch darauf, dass im August 2016 zwei Arbeitstage mehr zur Verfügung standen als im Vorjahresmonat. Mit der Zahl der geleisteten Stunden erhöhten sich auch die Arbeitsentgelte in dem Wirtschaftszweig. „Die Entgelte für die Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lagen bei rund 21,2 Milliarden Euro – gegenüber dem Vorjahresmonat war das eine Steigerung um 3,3 %“, heißt es bei der Behörde.…