In seinem Beruf geht es vor allem um eins: Zuverlässigkeit.

Stephan Kraus | Geschäftsführer einer Großbäckerei

In seinem Beruf geht es vor allem um eins: Zuverlässigkeit.

Stephan Kraus, Geschäftsführer einer Großbäckerei, spricht über die Arbeit im teils hektischen Betrieb, die Anforderungen an seine Mitarbeiter und warum für ihn der Bergische Personalservice die richtige Wahl ist.…
Jahresrückblick des Bergischen Personalservices

Matthias Butz | Bergischer Personalservice

Jahresrückblick des Bergischen Personalservices

2016 war ein erfolgreiches Jahr für den Bergischen Personalservice. In einem kurzen Video beleuchtet Matthias Butz vergangene Entwicklungen und liefert einen Ausblick auf noch kommende.…
Zeitarbeit verdrängt keine Stammarbeitsplätze

Thomas Hetz | Hauptgeschäftsführer des BAP

Zeitarbeit verdrängt keine Stammarbeitsplätze

Personalordner// Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Ende Januar neue Zahlen zur Entwicklung der Zeitarbeit im ersten Halbjahr 2016 vorgelegt. Dazu erklärt Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP): „Die neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zu unserer Branche zeigen einmal mehr, dass sich die Zeitarbeit parallel zur guten Entwicklung auf dem Gesamtarbeitsmarkt bewegt. Für die erste Jahreshälfte 2016 weist die BA im Durchschnitt 963.932 Zeitarbeitnehmer aus. Gleichzeitig gab es mit fast 43,5 Millionen Erwerbstätigen im Jahr 2016 hierzulande eine Rekordbeschäftigung. Da ist es auch kein Wunder, dass sich die Zahl der Zeitarbeitnehmer ebenfalls leicht erhöht hat. Trotzdem ist der Anteil der Zeitarbeit am Gesamtarbeitsmarkt weiterhin gering: Ihre Quote an der Gesamtbeschäftigung lag gerade einmal bei 2,7 Prozent. Der Anteil der Zeitarbeitnehmer an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten war mit 2,9 Prozent nur leicht höher, was ganz einfach daran liegt, dass in unserer Branche überproportional mehr Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Deutlich wird bei diesen Zahlen vor allem eins: Der Anteil der Zeitarbeit bleibt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu gleich. Außerdem hat die Zeitarbeit auch 2016 wieder ihre Integrationsfähigkeit unter Beweis gestellt: 50 Prozent der Zeitarbeitskräfte waren bis zu einem Jahr ohne Arbeit und 18 Prozent sogar länger als ein Jahr arbeitslos oder noch nie vorher beschäftigt. Damit hat die Zeitarbeit im ersten Halbjahr 2016 fast 70 Prozent ihrer Mitarbeiter aus dem Kreis derjenigen rekrutiert, die keine Beschäftigung hatten. Solche Zahlen gibt es in keinem anderen Wirtschaftszweig in Deutschland. Die Zeitarbeit hat somit einmal mehr gezeigt, welch wichtiges Instrument für die Arbeitsmarktintegration sie ist. Deswegen sind die ab April greifenden Regulierungen für die Branche kontraproduktiv – insbesondere im Hinblick auf die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt.“…
Zeitarbeit bietet doppelte Chance

Werner Stolz | Hauptgeschäftsführer des iGZ

Zeitarbeit bietet doppelte Chance

Personalordner// Die Forderung von Brigitte Pothmer (GRÜNE), weniger Arbeitsuchende in Zeitarbeit zu vermitteln, stößt beim Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) auf Unverständnis: „Brigitte Pothmer hat offenbar immer noch nicht erkannt, dass ein Zeitarbeitsverhältnis in aller Regel eine unbefristete, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit übertariflicher Bezahlung ist“, so Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des iGZ. Anlass für Pothmers Forderung war die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Demnach fand jeder dritte Arbeitsuchende eine Beschäftigung in der Zeitarbeitsbranche. „Nachvollziehbar“, meint Stolz, „wenn gut ein Drittel aller freien Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit von Zeitarbeitsunternehmen gemeldet werden.“ Er ärgert sich darüber, dass Pothmer „die Realität offenbar nicht sehen“ möchte. Zeitarbeit sei in erster Linie eine enorme Chance für Arbeitsuchende, wieder Fuß auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Fast zwei Drittel aller neu eingestellten Zeitarbeitskräfte seien zuvor arbeitslos gewesen. „Keine andere Branche leistet so viel Arbeitsmarktintegration wie die Zeitarbeit“, verdeutlicht Stolz. Pothmer blende zudem aus, dass viele Zeitarbeitskräfte später von den Kundenunternehmen übernommen werden. „Die Übernahmequote liegt derzeit bei rund 35 Prozent“, so Stolz. Zeitarbeit biete also im Grunde eine doppelte Beschäftigungschance. In einem Punkt stimmt Stolz der Grünen-Politikerin zu: Sie forderte im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung, mehr in die Qualifizierung von Arbeitslosen zu investieren. „Hier sind wir uns absolut einig. Allerdings hat die erneute Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes der Branche hier unnötig Steine in den Weg gelegt“, kritisiert Stolz. Durch die neu eingeführte Höchstüberlassungsdauer seien viele Qualifizierungsmaßnahmen, die Zeitarbeitsunternehmen gemeinsam mit Kundenbetrieben ins Leben gerufen haben, nicht mehr durchführbar, „weil die Überlassungsdauer zu kurz ist“, erklärt Stolz. Die Einschränkung sei vor allem vor dem Hintergrund nicht nachvollziehbar, dass ohnehin nach neun Monaten Equal Pay gelte. (ML)…
Zahl der Arbeitsstunden im dritten Quartal 2016 gestiegen

Zahl der Arbeitsstunden im dritten Quartal 2016 gestiegen

BAB // Insgesamt arbeiteten Erwerbstätige in Deutschland im dritten Quartal dieses Jahres 15,1 Milliarden Stunden. Damit erhöhte sich die Arbeitszeit um 0,5 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Die Arbeitszeit nahm gegenüber dem zweiten Quartal dagegen saison- und kalenderbereinigt um 0,5 Prozent ab. Zu diesen Ergebnissen kommt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA). „Der Arbeitsmarkt hatte im Spätsommer einen Gang zurückgeschaltet“, kommentiert Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“, die Ergebnisse. Im dritten Quartal 2016 gingen außerdem 0,7 Prozent mehr Menschen einer Vollzeitbeschäftigung nach als im Vorjahresquartal. Gleichzeitig stieg die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 1,6 Prozent, womit sich auch die Teilzeitquote um 0,2 Prozent auf 39,1 Prozent erhöhte. Insgesamt legte die Erwerbstätigkeit um 0,9 Prozent zu und lag damit bei 43,7 Millionen Personen. „Der Anstieg der Erwerbstätigkeit fiel im Vergleich zu den beiden Vorquartalen schwächer aus“, so Weber weiter. Dass die durchschnittliche Arbeitszeit pro Erwerbstätigem im dritten Quartal 2016 mit 346,6 Stunden gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,4 Prozent gesunken ist, führt das Institut auf einen höheren Krankenstand zurück. Laut IAB lag dieser „bei 3,8 Prozent und ist somit um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen“. Die Forscher des Instituts erhoben weiterhin Zahlen zur durchschnittlichen vereinbarten Wochenarbeitszeit, die bei den Vollzeitbeschäftigten bei 38 Stunden lag und sich im Vorjahresvergleich nicht verändert hat. Teilzeitbeschäftigte waren in der Regel 16 Stunden tätig, womit die wöchentliche Arbeitszeit um 1,1 Prozent stieg. „Der Anstieg ist auf den beständig sinkenden Anteil geringfügig Beschäftigter in dieser Gruppe zurückzuführen“, so das IAB abschließend.…