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In seinem Beruf ist Flexibilität besonders wichtig.
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Als Geschäftsführer eines Full-Service Dienstleisters in der Unfallinstandsetzung muss Marc Hiltscher mit wechselnden Auftragslagen umgehen. Warum für ihn der Bergische Personalservice die richtige Wahl ist, erklärt er im Video.

Neuer Abschluss des Zeitarbeitstarifvertrags.
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Bereits im November 2016 einigte sich die Tarifgemeinschaft DGB/ BZA auf einen neuen Abschluss des Zeitarbeitstarifvertrags, der im Frühjahr diesen Jahres in Kraft tritt.
Was sich für Mitarbeiter in Zeitarbeitsverhältnissen und Unternehmer ändert, erklärt Matthias Butz, Geschäftsführer des Bergischen Personalservices, in einem kurzen Video.

In seinem Beruf geht es vor allem um eins: Zuverlässigkeit.
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Stephan Kraus, Geschäftsführer einer Großbäckerei, spricht über die Arbeit im teils hektischen Betrieb, die Anforderungen an seine Mitarbeiter und warum für ihn der Bergische Personalservice die richtige Wahl ist.

Jahresrückblick des Bergischen Personalservices
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2016 war ein erfolgreiches Jahr für den Bergischen Personalservice. In einem kurzen Video beleuchtet Matthias Butz vergangene Entwicklungen und liefert einen Ausblick auf noch kommende.

Zeitarbeit verdrängt keine Stammarbeitsplätze

03.02.2017 Personalordner// Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Ende Januar neue Zahlen zur Entwicklung der Zeitarbeit im ersten Halbjahr 2016 vorgelegt. Dazu erklärt Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP):

„Die neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zu unserer Branche zeigen einmal mehr, dass sich die Zeitarbeit parallel zur guten Entwicklung auf dem Gesamtarbeitsmarkt bewegt. Für die erste Jahreshälfte 2016 weist die BA im Durchschnitt 963.932 Zeitarbeitnehmer aus. Gleichzeitig gab es mit fast 43,5 Millionen Erwerbstätigen im Jahr 2016 hierzulande eine Rekordbeschäftigung. Da ist es auch kein Wunder, dass sich die Zahl der Zeitarbeitnehmer ebenfalls leicht erhöht hat. Trotzdem ist der Anteil der Zeitarbeit am Gesamtarbeitsmarkt weiterhin gering: Ihre Quote an der Gesamtbeschäftigung lag gerade einmal bei 2,7 Prozent. Der Anteil der Zeitarbeitnehmer an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten war mit 2,9 Prozent nur leicht höher, was ganz einfach daran liegt, dass in unserer Branche überproportional mehr Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Deutlich wird bei diesen Zahlen vor allem eins: Der Anteil der Zeitarbeit bleibt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu gleich.

Außerdem hat die Zeitarbeit auch 2016 wieder ihre Integrationsfähigkeit unter Beweis gestellt: 50 Prozent der Zeitarbeitskräfte waren bis zu einem Jahr ohne Arbeit und 18 Prozent sogar länger als ein Jahr arbeitslos oder noch nie vorher beschäftigt. Damit hat die Zeitarbeit im ersten Halbjahr 2016 fast 70 Prozent ihrer Mitarbeiter aus dem Kreis derjenigen rekrutiert, die keine Beschäftigung hatten. Solche Zahlen gibt es in keinem anderen Wirtschaftszweig in Deutschland. Die Zeitarbeit hat somit einmal mehr gezeigt, welch wichtiges Instrument für die Arbeitsmarktintegration sie ist. Deswegen sind die ab April greifenden Regulierungen für die Branche kontraproduktiv – insbesondere im Hinblick auf die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt.“

 

Zeitarbeit bietet doppelte Chance

10.01.2017 Personalordner// Die Forderung von Brigitte Pothmer (GRÜNE), weniger Arbeitsuchende in Zeitarbeit zu vermitteln, stößt beim Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) auf Unverständnis: „Brigitte Pothmer hat offenbar immer noch nicht erkannt, dass ein Zeitarbeitsverhältnis in aller Regel eine unbefristete, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit übertariflicher Bezahlung ist“, so Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des iGZ. Anlass für Pothmers Forderung war die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen.

Demnach fand jeder dritte Arbeitsuchende eine Beschäftigung in der Zeitarbeitsbranche. „Nachvollziehbar“, meint Stolz, „wenn gut ein Drittel aller freien Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit von Zeitarbeitsunternehmen gemeldet werden.“ Er ärgert sich darüber, dass Pothmer „die Realität offenbar nicht sehen“ möchte. Zeitarbeit sei in erster Linie eine enorme Chance für Arbeitsuchende, wieder Fuß auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Fast zwei Drittel aller neu eingestellten Zeitarbeitskräfte seien zuvor arbeitslos gewesen. „Keine andere Branche leistet so viel Arbeitsmarktintegration wie die Zeitarbeit“, verdeutlicht Stolz. Pothmer blende zudem aus, dass viele Zeitarbeitskräfte später von den Kundenunternehmen übernommen werden. „Die Übernahmequote liegt derzeit bei rund 35 Prozent“, so Stolz. Zeitarbeit biete also im Grunde eine doppelte Beschäftigungschance.

In einem Punkt stimmt Stolz der Grünen-Politikerin zu: Sie forderte im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung, mehr in die Qualifizierung von Arbeitslosen zu investieren. „Hier sind wir uns absolut einig. Allerdings hat die erneute Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes der Branche hier unnötig Steine in den Weg gelegt“, kritisiert Stolz. Durch die neu eingeführte Höchstüberlassungsdauer seien viele Qualifizierungsmaßnahmen, die Zeitarbeitsunternehmen gemeinsam mit Kundenbetrieben ins Leben gerufen haben, nicht mehr durchführbar, „weil die Überlassungsdauer zu kurz ist“, erklärt Stolz. Die Einschränkung sei vor allem vor dem Hintergrund nicht nachvollziehbar, dass ohnehin nach neun Monaten Equal Pay gelte. (ML)

Der Bergische Personalservice in zwei Minuten
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Hier stellt sich der Bergisch Personalservice in zwei Minuten vor. Klicken Sie auf das Video um in aller Kürze den Kern unserer Dienstleistungen, Geschäftsbereiche und Arbeitsweise kennen zu lernen.

Zahl der Arbeitsstunden im dritten Quartal 2016 gestiegen

12.12.2016 BAB // Insgesamt arbeiteten Erwerbstätige in Deutschland im dritten Quartal dieses Jahres 15,1 Milliarden Stunden. Damit erhöhte sich die Arbeitszeit um 0,5 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Die Arbeitszeit nahm gegenüber dem zweiten Quartal dagegen saison- und kalenderbereinigt um 0,5 Prozent ab. Zu diesen Ergebnissen kommt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA).

„Der Arbeitsmarkt hatte im Spätsommer einen Gang zurückgeschaltet“, kommentiert Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“, die Ergebnisse. Im dritten Quartal 2016 gingen außerdem 0,7 Prozent mehr Menschen einer Vollzeitbeschäftigung nach als im Vorjahresquartal. Gleichzeitig stieg die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 1,6 Prozent, womit sich auch die Teilzeitquote um 0,2 Prozent auf 39,1 Prozent erhöhte. Insgesamt legte die Erwerbstätigkeit um 0,9 Prozent zu und lag damit bei 43,7 Millionen Personen. „Der Anstieg der Erwerbstätigkeit fiel im Vergleich zu den beiden Vorquartalen schwächer aus“, so Weber weiter.

Dass die durchschnittliche Arbeitszeit pro Erwerbstätigem im dritten Quartal 2016 mit 346,6 Stunden gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,4 Prozent gesunken ist, führt das Institut auf einen höheren Krankenstand zurück. Laut IAB lag dieser „bei 3,8 Prozent und ist somit um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen“.

Die Forscher des Instituts erhoben weiterhin Zahlen zur durchschnittlichen vereinbarten Wochenarbeitszeit, die bei den Vollzeitbeschäftigten bei 38 Stunden lag und sich im Vorjahresvergleich nicht verändert hat. Teilzeitbeschäftigte waren in der Regel 16 Stunden tätig, womit die wöchentliche Arbeitszeit um 1,1 Prozent stieg. „Der Anstieg ist auf den beständig sinkenden Anteil geringfügig Beschäftigter in dieser Gruppe zurückzuführen“, so das IAB abschließend.

Verhaltenes Wirtschaftswachstum in dritten Quartal

24.11.2016 BAP // Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich das deutsche Wirtschaftswachstum im dritten Quartal 2016 leicht abgeschwächt. Verglichen mit dem Vorquartal erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt um nur noch 0,2 Prozent. In den ersten beiden Quartalen der ersten Jahreshälfte war es um 0,4 Prozent und 0,7 Prozent gestiegen.

Angetrieben wurde das Wachstum in erster Linie durch den inländischen Konsum. Wie die Statistiker in ihrer aktuellen Pressemitteilung angeben, stiegen sowohl die privaten Konsumausgaben (+ 0,4 Prozent) als auch die Konsumausgaben des Staates (+ 1,0 Prozent). Bei den Anlageinvestitionen dagegen verzeichneten die Forscher eine Stagnation (Investitionen in Ausrüstungen -0,6 Prozent). Die deutsche Wirtschaft wurde zudem durch den Außenhandel gebremst, da die Zahl der Importe (+ 0,2 Prozent) gegenüber den Exporten (-0,4 Prozent) stärker stieg und damit einen negativen Effekt auf das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts hatte.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen die Statistiker ebenfalls ein leicht verlangsamtes Wachstum des preisbereinigten BIPs. Laut Statistischem Bundesamt stieg dieses „im dritten Quartal 2016 um 1,5 Prozent (kalenderbereinigt um 1,7 Prozent), nach 3,1 Prozent (kalenderbereinigt: 1,8 Prozent) im zweiten und 1,5 Prozent (kalenderbereinigt: 1,9 Prozent) im ersten Quartal 2016“.

Nach vorläufigen Berechnungen erbrachten insgesamt 43,7 Millionen Erwerbstätige die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2016, was im Vorjahresvergleich 388.000 Beschäftigte mehr bedeutet. Dabei stieg die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität um 0,6 Prozent. Erste vorläufige Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit ergaben, dass „der Anstieg je Erwerbstätigenstunde mit + 1,1 Prozent höher war, da im Durchschnitt je Erwerbstätigen 0,4 Prozent weniger Arbeitsstunden geleistet wurden als im Vorjahr“.

Höhere Konjunkturerwartungen im November 2016

BAP 16.11.2016// Im November dieses Jahres haben sich die konjunkturellen Erwartungen deutscher Finanzexperten erneut erhöht. Mit einem Anstieg des Stimmungsbarometers des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) um 7,6 Punkte gegenüber dem Vormonat weist der Index im November einen Wert von 13,8 Punkten auf. Mehr als erwartet, denn Analysten hatten dem Nachrichtensender „N-TV“ zufolge nur einen Anstieg von 6,9 Punkten vorhergesagt.

„Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind zum vierten Mal in Folge gestiegen, begünstigt durch positive Konjunkturzahlen aus den USA und China“, erklärt ZEW-Präsident Achim Wambach. Damit werde das Wirtschaftswachstum in den kommenden sechs Monaten weiter anziehen. Einfluss auf die Konjunkturerwartungen hatte Wambach zufolge die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, da sich die von ihm „ausgehenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten“ in der Umfrage „durchaus bemerkbar“ machten.

Nach Angaben des Mannheimer Instituts verbesserten sich im November 2016 auch die Prognosen für die Eurozone. „Der Erwartungsindikator legt um 3,5 Punkte auf 15,8 Punkte zu“, heißt es in der entsprechenden ZEW-Pressemitteilung. Auch im Hinblick auf die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum verzeichnen die ZEW-Forscher ein Plus von 3,5 Punkten auf einen Wert von minus 9,3 Punkten.

Zeitarbeit zunehmend auch für Arbeitnehmer in Festanstellung attraktiv

04.11.2016 Personalordner // Die Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Branche trägt einen wichtigen Teil dazu bei, Personen sowohl aus der kurzfristigen als auch aus der langfristigen Arbeitslosigkeit wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Zudem steigt der Anteil derjenigen, die aus einer Festanstellung in die Zeitarbeit wechseln. Nach der aktuellen Markterhebung von Lünendonk waren 68,8 Prozent der Zeitarbeitnehmer vor ihrer Anstellung bei einem Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen ohne Beschäftigung. 53,2 Prozent der Zeitarbeitnehmer in 2015 waren vorher weniger als ein Jahr ohne Anstellung und 15,6 Prozent sogar länger als ein Jahr. Somit dient die Zeitarbeit nicht nur der Reintegration von Langzeitarbeitslosen, sondern vor allem auch der schnellen Wiedereingliederung von Arbeitnehmern in den Arbeitsmarkt. Das zeigt die aktuelle Lünendonk-Studie 2016 „Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland“, die unter www.luenendonk.de verfügbar ist. Die Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Branche dient aber nicht nur zur Reintegration von lang- und kurzfristigen arbeitslosen Personen. Auch für Kandidaten in Festanstellung nimmt die Attraktivität der Zeitarbeitsunternehmen als Arbeitgeber zu. So wechselten durchschnittlich 21,7 Prozent der Zeitarbeitnehmer aus einer Festanstellung in die Zeitarbeit. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 20,8 Prozent.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist stabil

31.10.2016 BAP // Die solide Verfassung des deutschen Arbeitsmarktes belegen aktuelle Ergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA): Das IAB-Arbeitsmarktbarometer – eine monatliche Umfrage unter den lokalen Arbeitsagenturen der BA – steht im Oktober bei einem Wert von 103,4 Punkten. Gegenüber dem Vormonat geht der Frühindikator des IAB damit zwar geringfügig um 0,1 Punkte zurück, aber die Vorhersage für die Beschäftigungsentwicklung steigt leicht auf 100,8 Punkte. Folglich erwartet das Institut keine Verschlechterung der Entwicklung. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts gibt. Seine Skala reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung) Punkten.

„Die grundsätzlich günstige Arbeitsmarktentwicklung kompensiert noch immer die zusätzlichen Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“. Laut Aussage des Instituts rechnen die Arbeitsagenturen damit, dass die Arbeitslosigkeit zumindest bis Anfang 2017 noch etwas sinken könnte. Dies liege einerseits an der günstigen konjunkturellen Entwicklung. Andererseits steige die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und Integrationskursen. Diese werden während ihrer Teilnahme nicht als arbeitslos gezählt.

Die Zeichen bei der Beschäftigungsentwicklung sind ebenfalls positiv: „Es sind weiter deutliche Beschäftigungsgewinne zu erwarten“, stellt Weber fest. Allerdings werde sich die außerordentliche Beschäftigungsdynamik vom Beginn des Jahres nicht in gleicher Stärke fortsetzen. Zu dieser Einschätzung passt, dass im Oktober die Nachfrage nach Arbeitskräften erneut auf Rekordhöhe kletterte, wie „n-tv“ meldet. Der Stellenindex BA-X der BA sei auf den Wert von 223 Punkten gestiegen. Dies seien 2 Punkte mehr als im September und 21 mehr als vor einem Jahr. Die Zahlen beruhen auf den Stellengesuchen der Unternehmen und werden von der BA monatlich ermittelt.

Der Bergische Personalservice expandiert

Der Bergische Personalservice hat sich seit 2009 als einer der erfolgreichsten Anbieter von Personaldienstleistungen im Bergischen Land etabliert. Auf dieser Basis bauen wir unser Unternehmen weiter aus und bieten unsere Dienstleistungen auch in der unmittelbaren Nachbarschaft an. So werden wir künftig auch in den Regionen Köln, Düsseldorf, Bonn, Solingen und Remscheid Arbeitgeber und Arbeitnehmer unter Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten zusammenbringen.

Beste Zukunftschancen für Jugendliche in Deutschland

21.10.2016 BAP // Im Auftrag der britischen Regierung hat das Commonwealth-Ministerium in einer breit angelegten Studie die Lebensverhältnisse von jungen Leuten im Alter von 15 bis 29 Jahren auf der ganzen Welt untersucht. Das Ergebnis: „Nirgendwo auf der Welt haben junge Menschen bessere Zukunftschancen als in Deutschland“, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) schreibt.

Insgesamt 183 Länder wurden für die britische Studie untersucht. Die Zukunftsperspektiven von jungen Menschen wurden dabei anhand „von 18 Indikatoren analysiert, die fünf übergeordnete Themen abbilden sollen: Jobchancen, Bildung, Gesundheit, politische Beteiligung und Bürgerengagement“, so die FAZ. Deutschland schneidet besonders gut in den Kategorien Beschäftigungschancen, Bildung und politische Beteiligung ab und belegt insgesamt den ersten Platz im Länderranking. Auf den zweiten Platz kommt Dänemark, gefolgt von Australien, der Schweiz und Großbritannien. Auffallend ist, dass unter den zehn bestplatzierten Staaten alleine acht aus Europa sind. Die USA landeten dagegen nur auf Platz 23 und China sogar nur auf dem 118. Rang.

Insgesamt sehen die Studienautoren die Situation der Jugend kritisch, denn Deutschland und andere europäische Staaten sind eher die Ausnahme. Dreiviertel der rund 1,8 Milliarden jungen Erwachsenen lebten nämlich in „Ländern, die ihnen nur mittelmäßige oder schlechte Perspektiven für die Zukunft böten“, heißt es in der FAZ. Als eine der größten Bedrohungen macht die britische Untersuchung dabei die häufig schlechten Beschäftigungsaussichten aus, denn laut FAZ ist das „Risiko, arbeitslos zu sein, sei für junge Menschen mindestens doppelt so groß wie für ältere Erwachsene“.

 

Beschäftigtenzahl im Verarbeitenden Gewerbe stieg im August 2016

17.10.2016 BAP // Die Beschäftigtenzahl in Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit mehr als 50 Mitarbeitern lag nach Auswertung vorläufiger Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im August 2016 bei 5,4 Millionen Personen. Damit stieg die Zahl der Erwerbstätigen im dem Wirtschaftszweig im Vergleich zum Vorjahresmonat um 37.000 oder 0,7 Prozent.

Wie die Behörde weiter mitteilt, wies das Verarbeitende Gewerbe im August dieses Jahres „den höchsten Beschäftigtenstand seit Januar 2005“ auf. Den stärksten Anstieg in der Mitarbeiterzahl verzeichnete das Statistische Bundesamt in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, der sich jeweils um 1,9 Prozent erhöhte. Auch bei der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln nahm die Beschäftigtenzahl um 1,7 Prozent zu. Deutlich zurückgegangen ist hingegen die Zahl der Erwerbstätigen in der Metallerzeugung und –bearbeitung um 1,6 Prozent.

Gleichzeitig nahm die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden im Verarbeitenden Gewerbe im August dieses Jahres zu. Gegenüber Juli 2016 wurden 1,3 Prozent oder 671 Stunden mehr gearbeitet. Das Statistische Bundesamt verweist jedoch darauf, dass im August 2016 zwei Arbeitstage mehr zur Verfügung standen als im Vorjahresmonat. Mit der Zahl der geleisteten Stunden erhöhten sich auch die Arbeitsentgelte in dem Wirtschaftszweig. „Die Entgelte für die Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lagen bei rund 21,2 Milliarden Euro – gegenüber dem Vorjahresmonat war das eine Steigerung um 3,3 %“, heißt es bei der Behörde.

 

Anstieg des Arbeitsvolumens im zweiten Quartal 2016

06.09.2016 BAP // Das Arbeitsvolumen in Deutschland ist im zweiten Quartal dieses Jahres um 1,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal gestiegen. Erwerbstätige arbeiteten demnach zwischen April und Juni rund 14,3 Milliarden Stunden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte sich das Arbeitsvolumen sogar um 3,3 Prozent. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor.

Das Institut begründet den Zuwachs beim Arbeitsvolumen damit, dass es zwischen April und Juni dieses Jahres drei Arbeitstage mehr gab als in den drei Monaten zuvor. Außerdem macht das IAB bei den Vollzeitstellen „eine starke Zunahme der Beschäftigung“ verantwortlich, erläutert Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“. So werde es Weber zufolge im Jahresverlauf 2016 mehr als 24 Millionen Vollzeitbeschäftigte geben wie zuletzt im Jahr 2002. Gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhte sich somit zwischen April und Juni 2016 die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 2,3 Prozent. Die Teilzeitstellen legten im gleichen Zeitraum um 0,1 Prozent zu. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten nahm hingegen ab. Insgesamt waren im zweiten Quartal dieses Jahres 43,5 Millionen Personen erwerbstätig, was einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent entspricht.

Das IAB erhob außerdem Zahlen zur durchschnittlichen Arbeitszeit der Erwerbstätigen. Diese legte im zweiten Quartal 2016 um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu und liegt damit bei 329,5 Stunden. Gleichzeitig erhöhte sich der Krankenstand deutscher Erwerbstätiger um 0,6 Prozentpunkte im Vergleich zum gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor auf 4,1 Prozent.

43,5 Millionen Erwerbstätige – neuer Beschäftigungsrekord

18.08.2016 BAP // Mit 43,5 Millionen Erwerbstätigen erreicht der Beschäftigungsaufbau in Deutschland im zweiten Quartal dieses Jahres einen neuen Rekord. Damit waren gegenüber dem Vorjahreszeitraum 529.000 Erwerbstätige oder 1,2 Prozent mehr mit Arbeitsort in Deutschland tätig, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ermittlung vorläufiger Ergebnisse mitteilt.

Gegenüber dem Zeitraum Januar bis März 2016 stieg die Zahl der Erwerbstätigen gleichzeitig im zweiten Quartal 2016 um 461.000 – ein Plus von 1,1 Prozent. „Generell ist ein Wachstum der Erwerbstätigkeit im zweiten Quartal eines Jahres durch die allgemeine Belebung von Außenberufen im Frühjahr saisonal üblich. Es war 2016 jedoch stärker als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre (+ 429.000 Personen)“, begründen die Statistiker den Beschäftigungsaufbau. Nach Abzug der jahreszeitlich bedingten Schwankungen konnten zwischen April und Juni 122.000 Personen mehr in Arbeit vermittelt werden, womit deren Anteil gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent stieg. Der Beschäftigungsanstieg resultiere der Agentur „Reuters“ zufolge aus der „robusten wirtschaftlichen Entwicklung“ der letzten Monate, wobei das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal dieses Jahres um 0,4 Prozent zulegte.

Den größten „absoluten“ Personalanstieg verzeichneten die Statistiker dabei zwischen April und Juni 2016 im Dienstleistungsbereich. So erhöhte sich die Beschäftigtenzahl im Bereich der Öffentlichen Dienstleister, Erziehung und Gesundheit um 207.000 Beschäftigte oder 2,0 Prozent mehr, „gefolgt von den Unternehmensdienstleistern mit + 169.000 Personen (+ 2,9 %), sowie dem Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit + 141.000 Personen (+ 1,4 %)“, heißt es weiter. Gleichzeitig wurden im Vergleich zum Vorjahr auch im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) 17.000 oder 0,2 Prozent Erwerbstätige mehr gezählt, während im Baugewerbe 30.000 zusätzliche Personen – ein Plus von 1,2 Prozent – tätig waren. Einen Beschäftigungsrückgang gab es hingegen in der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei. Hier waren 17.000 Personen oder 2,5 Prozent weniger beschäftigt.

Das Statistische Bundesamt ermittelte außerdem die Ergebnisse für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Eine Tätigkeit in diesem Bereich nahmen 559.000 Personen oder 1,4 Prozent mehr auf, womit sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im zweiten Quartal 2016 „anhaltend gut“ entwickelte. Gleichzeitig sank die Zahl der Selbstständigen um 30.000 oder 0,7 Prozent „auf 4,3 Millionen und somit auf das Niveau des Jahres 2004. Dies war jedoch der geringste Rückgang der Selbstständigkeit seit Anfang 2013“, erläutert die Behörde weiter.

ifo Geschäftsklimaindex: Leichte Eintrübung nach Brexit-Votum

25.07.2016 BAP // Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli etwas verschlechtert. Wie das Münchener ifo Institut bekanntgab, sank der ifo Geschäftsklimaindex um 0,4 Punkte auf einen Stand von 108,3 Zählern im Vergleich zum Vormonat. Im Juni befand sich der Frühindikator der deutschen Wirtschaft noch auf einem Zwei-Jahres-Hoch, schreibt der „Spiegel“. Verantwortlich für den Rückgang war die pessimistischere Beurteilung der Geschäftserwartungen deutscher Unternehmer. Dem Institut zufolge hat das Referendum um den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) aber bislang kaum Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft.

Die aktuelle Geschäftslage in den rund 7.000 befragten Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und des Einzelhandels hat sich dem Institut zufolge hingegen leicht verbessert. „Die deutsche Konjunktur zeigt sich widerstandsfähig“, fasste der Präsident des ifo Instituts Prof. Dr. Clemens Fuest zusammen. Die Verbesserungen zeigten sich vornehmlich im Verarbeitenden Gewerbe. In der Branche fiel der Index zwar, die Unternehmensführer zeigten sich aber „zufriedener“ mit der aktuellen Geschäftslage, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des Instituts. Die Geschäftserwartungen der Industriefirmen für die kommenden Monate fielen im Vergleich zum Juni jedoch „weniger optimistisch“ aus. Dies gilt laut ifo Institut insbesondere für die Automobilindustrie.

Gleichzeitig verzeichnete das Institut einen Anstieg des Stimmungsbarometers im Bauhauptgewerbe, wo der „Geschäftsklimaindikator auf immer neue Rekordwerte“ klettere, und im Einzelhandel. Eine Verschlechterung des Geschäftsklimas gab es im Juli dagegen im Großhandel

Auch für Hochqualifizierte sind Personaldienstleister eine gute Wahl

08.07.2016 Personalordner // Die Eifelzeitung macht in einem Artikel darauf aufmerksam, dass zunehmend höher qualifizierte Fachkräfte Vorteile in einer Anstellung oder Vermittlung über einen Personaldienstleister erkennen. So sei es einem Personaldienstleister beispielsweise besser möglich, Bewerber und Arbeitgeber passgenau zusammenzubringen, während auf dem freien Stellenmarkt sowohl von Bewerbern als auch Arbeitgebern oft "die Katze im Sack gekauft" werde. Zudem sei entgegen der landläufigen Meinung die Bezahlung oft sogar besser als die der Stammangestellten, denn der Kunde müsse immer Marktpreise zahlen, sonst habe er bei der Suche nach Fachkräften keine Chance. Auch Dr. Timm Eifler (Vorstandsvorsitzender der RAL Gütegemeinschaft Personaldienstleistungen e.V.) betont: „Zeitarbeit bringt keineswegs nur gering oder nichtqualifizierte Menschen in Beschäftigung, sondern vor allem auch hochqualifizierte Mitarbeiter“, betont

Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe auf Vormonatsniveau

06.07. BAP // Auf Basis einer vorläufigen Erhebung des Statistischen Bundesamtes lagen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Mai dieses Jahres preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt auf dem Niveau des Vormonats. Ohne Berücksichtigung von Großaufträgen fiel der preisbereinigte Auftragseingang sogar um 0,5 Prozent höher aus als im April 2016.

Während die Binnennachfrage um 1,9 Prozent sowie Aufträge aus Nicht-EU-Ländern um 0,3 Prozent zurückgingen, verzeichnete das Statistische Bundesamt ein kräftiges Auftragsplus bei Güterbestellungen aus der Eurozone. Die Geschäfte wuchsen in diesem Bereich um 4,0 Prozent. Im Gegensatz dazu nahm der Auftragseingang bei Vorleistungsgütern um 2,9 Prozent und bei Konsumgütern leicht um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat ab. „Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es dagegen einen Anstieg von 1,9 %“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.

Dem Bundesministerium für Wirtschaft und Industrie (BMWi) zufolge ist die Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe seit Jahresbeginn „nahezu stabil“ verlaufen – wenn die monatlichen Schwankungen außer Betracht bleiben. „Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe hellte sich zuletzt erneut auf und deutet auf eine weiterhin solide Entwicklung hin“, resümiert das BMWi.

Abwärtstrend beim IAB-Arbeitsmarktbarometer erstmals gestoppt

28.06.2016 BAP // Mit einem Zuwachs um 0,5 Punkte auf 102,8 Zähler stieg das IAB-Arbeitsmarktbarometer – der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit – im Juni „erstmals in diesem Jahr“ an. Damit ist der „seit Jahresbeginn anhaltende Abwärtstrend“ dieses wichtigen Indikators für die Entwicklung am Arbeitsmarkt erst einmal gestoppt.

„Bemerkenswert ist, dass die gute Arbeitsmarktentwicklung die zusätzlichen Arbeitslosmeldungen der Flüchtlinge weiterhin mehr als ausgleicht“, erklärt der Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“ Enzo Weber. So liegt der Wert des Teilbereichs „Entwicklung der Arbeitslosigkeit“ nach einem Anstieg von 0,8 Zählern wieder „mit 100,1 Punkten knapp über der neutralen Marke“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des Instituts. Gleichzeitig ermittelte das IAB im Hinblick auf die Beschäftigungskomponente seines Arbeitsmarktbarometers einen Wert von 105,5 Punkten – ein Plus von 0,2 Punkten gegenüber dem Vormonat. Damit liegt dieser Teilindex „weit im positiven Bereich“ und auch die Fachkräftenachfrage werde durch „ein zunehmendes Angebot an Arbeitskräften“ gestillt, sagte Weber.

Weltweite konjunkturelle Schwächen würden der deutschen Wirtschaft kaum etwas anhaben, so Weber weiter. Der Arbeitsmarktexperte prognostiziert jedoch, dass die Zuwanderung der Flüchtlinge sich künftig „noch stärker auf die Arbeitslosigkeit auswirken“ werde, „da derzeit viele Flüchtlinge während der Integrationsmaßnahmen dem Arbeitsmarkt noch nicht zur Verfügung stünden und etliche Asylanträge noch nicht entschieden seien“. Daher spricht sich das IAB auch vermehrt für Investitionen der Bundesregierung in Qualifizierungsmaßnahmen für Flüchtlinge aus.

Für die Ermittlung des IAB-Arbeitsmarktbarometers befragt das Institut monatlich alle lokalen Arbeitsagenturen zu den Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Das IAB zieht die Ergebnisse aus zwei Bereichen heran: die „Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate“ sowie die „Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung“. Aus beiden Komponenten werde der Mittelwert bestimmt, der „den Gesamtwert des IAB-Arbeitsmarktbarometers“ abbildet.

Stabiler Wirtschaftswachstum für Deutschland

16.06.2016 BAP // Einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland in diesem Jahr um 1,7 Prozent zulegen. Diese Einschätzung stützt auch das Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW), das sogar von einem Anstieg des BIP um 1,9 Prozent ausgeht. Auch für das kommende Jahr rechnen die Wirtschaftsforscher mit einem steigenden BIP. Dabei hegt das IfW mit 2,1 Prozent deutlich optimistischere Erwartungen als das DIW, das 2017 nur einen Zuwachs von 1,4 Prozent vorhersagt.

Wie das DIW Berlin mitteilt, werde die deutsche Wirtschaft durch eine „solide Binnenkonjunktur“ gestützt. Insbesondere die Industrieproduktion stieg zu Jahresbeginn stark an, zugleich wurden mehr Menschen in ein Beschäftigungsverhältnis gebracht, womit auch die Konsumausgaben deutlich zulegten, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des Instituts. Die Forscher des IfW erachten außerdem als positiv, dass die öffentlichen Haushalte „trotz erhöhter Ausgaben für Flüchtlinge, Beschäftigung, Renten und Investitionen in beiden Jahren mit einem Plus abschließen“ dürften. Die Erwartungen der DIW-Forscher für das kommende Jahr sind allerdings gedämpfter. Grund seien die steigenden Energiepreise sowie die in Hinblick auf die „Flüchtlingsmigration zusammenhängenden positiven konjunkturellen Impulse“, die 2017 kleiner ausfallen dürften. Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft hätten außerdem die zu erwartende Abschwächung der chinesischen Wirtschaft und die anhaltende Rezession in Brasilien und Russland. Als besonders risikoreich für die deutsche Wirtschaft beurteilt das Institut jedoch einen möglichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU). Mit dem sogenannten Brexit würden dem DIW zufolge Einbußen im Handel und „exportstarken Branchen wie der Automobil-, der Chemie- und Pharmaindustrie sowie dem Maschinenbau“ verbunden sein.

Die Sorge um den drohenden Austritt Großbritanniens aus der EU teilen auch die IfW-Forscher. Das Kieler Wirtschaftsinstitut rechnet demnach mit „spürbaren“ Belastungen für die Partnerländer Großbritanniens. Stefan Kooths, Leiter des IfW-Prognosezentrums, befürchtet sogar, dass der Austritt auch auf andere Mitgliedsstaaten der EU „ausstrahlen und so zu weiterer politischer Unsicherheit beitragen“ könnte.